Eine neu errichtete Reihenhauszeile zeigte bereits vor Nasse KellerwandFertigstellung massive Wassereinbrüche im Aufstandsbereich der Kelleraußenwände.


Die Überprüfung ergab folgendes Ergebnis: Die Abdichtung der Kelleraußenwände sollte nach dem Plan aus einer KMB (Kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtung) nebst einer Dränage bestehen. Die Planung ging aufgrund des Bodengutachtens davon aus, dass der Lastfall „temporär aufstauendes Sickerwasser“ vorliegt.

Der Unternehmer gab kleinlaut zu, die Dränage „vergessen zu haben“. Dem bauleitenden Architekten war weder das Fehlen der Dränanlage noch die fehlerbehaftete Verlegung der Perimeterdämmung aufgefallen.

Hauswand freigelegtKonsequenz: Alle Häuser mussten noch einmal umlaufend freigelegt, die Abdichtung überarbeitet und diverse weitere Mängelpunkte beseitigt werden. Aufgrund des noch stehenden Gerüsts konnten die Arbeiten erst nach Abschluss der Verblend- und Abdichtungsarbeiten der Staffelgeschosse durchgeführt werden. Das führte zu einer erheblichen Verzögerung des Fertigstellungstermins.

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