Kommunikationsprobleme:
Wie wollen Sie einem ausländischen Bauarbeiter erklären, dass die Abdichtung aus zwei Komponenten besteht, die auch noch in einem bestimmten Verhältnis gemischt werden müssen, wenn er Sie weder versteht noch die Verarbeitungsanweisung lesen kann ?

Schlussabnahmen:
Sogenannte Abnahmebegleitungen von Bauherren oder Erwerbern sind reine Showveranstaltungen. Sichtbare Mängel können Sie fast immer selbst erkennen. Die wirklichen Dramen sind bereits lange vorher in den verborgenen Bereichen Ihres Bauwerks angelegt worden. Diese aber sind zum Zeitpunkt der Abnahme nicht mehr einsehbar. Da bleibt nur noch das Prinzip Hoffnung.

Anmaßung:
Der liebe Gott hat die Welt erschaffen, die Feinheiten hat das Handwerk erledigt. Und wer mag für den Murks verantwortlich sein?

Qualitätskontrollen:
Typische Bauqualitäts- oder Güte-Siegel, wie sie so gern beworben werden, nützen Ihnen relativ wenig. Bedenken Sie, dass Sie für die geringe Pauschalvergütung keine umfängliche Qualitätskontrolle erwarten dürfen. Merke: If you pay peanuts, you get monkeys.

Toleranzen:
Wenn Architekten mit bis zu drei Nachkomma-Stellen planen, die Bauschaffenden aber schon mit der Toleranz von einem Zentimeter Probleme haben, darf man sich nicht wundern, wenn unzureichende Fußbodenhöhen in Nass-Räumen zum Problem werden.

 

DerWassertropfen auf der Unterspannbahn Bauherr stellt Wasserabtropfungen aus der Randfuge seiner Bodentreppe fest.

Beim Öffnen der Einschubtreppe wird festgestellt, dass die gesamte Unterspannbahn voller Wassertropfen hängt. Die mineralische Wärmedämmung auf der Holzbalkendecke des Obergeschosses ist nass. Alle Dachsparren und Deckbalken weisen massiven Schimmelbefall auf.

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Eine neu errichtete Reihenhauszeile zeigte bereits vor Nasse KellerwandFertigstellung massive Wassereinbrüche im Aufstandsbereich der Kelleraußenwände.


Die Überprüfung ergab folgendes Ergebnis: Die Abdichtung der Kelleraußenwände sollte nach dem Plan aus einer KMB (Kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtung) nebst einer Dränage bestehen. Die Planung ging aufgrund des Bodengutachtens davon aus, dass der Lastfall „temporär aufstauendes Sickerwasser“ vorliegt.

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Die
Herabgefallener Deckenputz Ausgangssituation der Begutachtung: Gipsputz löste sich in diversen Wohnungen einer ca. 1 Jahr alten Eigentumswohnanlage großflächig von den Geschoßdecken ab.

An den Abbruchstellen sind farbige Spuren der Haftbrücke zu erkennen, allerdings scheint die Oberflächenrauhigkeit minimal zu sein. Die labortechnischen Untersuchungen bestätigen die Vermutung unzureichender Haftzugwerte des Putzes an den Betondecken.

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Ein
An Oberkante anstehendes Wasser Architekt plante eine Reihenhauszeile mit einem gemeinsamen Keller aus wasserundurch-lässigem Beton. Soweit, so gut. Was nun kommt, ist schwerer zu verstehen. In diese Wanne setzt er dann die eigentliche Kellerwand aus Kalksandsteinen. Beide Schalen sind durch eine Styrodur-Dämmung voneinander getrennt.

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